Immer am 12. eines Monats nehme ich dich in 12 Bildern mit durch einen ganz normalen Tag.
Ehrlich. Ungefiltert. Alltag eben, so wie er ist.
Das Format nutzen Blogger:innen weltweit am 12. eines Monats.
Ich teile meinen Beitrag bei Caroline Lorenz-Meyer auf ihrem Blog Draußen nur Kännchen. Dort kannst du dich inspirieren lassen oder selbst mitmachen, wenn du einen Blog hast.
Begleite mich am 12. April 2026 durch meinen Tag in Detroit/USA.
Los geht’s.
Guten Morgen?
Bei meiner Familie in Idstein ist es schon hell.
Meine Tochter ist mit meinem Mann unterwegs zum Probetraining, große Aufregung, wie immer bei solchen Tagen.
Und ich bin diesmal nicht dabei. Ich bin in Detroit.
Hier ist es 2 Uhr nachts. Mein Biorhythmus hat das noch nicht verstanden, deshalb liege ich wach (6 Stunden zurück).

Dann der Schock
Ich fliege doch nicht heute zurück, sondern erst am Dienstag. 😮
Streik. Kein Flug geht am Montag nach Frankfurt raus.
Aus drei Tagen werden fünf.
Juhu. Wieder eine Chance zu trainieren, mit Situationen umzugehen, die ich mir so nicht ausgesucht hätte. 🫣

Kofferinhalt
Nachdem ich das verdaut hatte, erstmal: Wetter checken.
Im Koffer: Jeans, Bluse, Socken.
An den Füßen: Stiefeletten. Aprilwetter in Deutschland halt.
Hier? 25 Grad.
Ich war einfach nur auf eine Nacht und zurück eingestellt.

Der Plan des Tages
Sneaker kaufen. T-Shirt kaufen.
Eine Kollegin war auch im Shopping-Fieber.
Also sind wir zusammen los, auf der Suche nach Klamotten, Schuhen und einem Supermarkt. Denn drei Tage ohne Essen wären dann doch etwas ambitioniert.
Zu Fuß eher schwierig.
Unser Hotel liegt mitten im Nichts, Parkplatz inklusive. In den USA fährt man einfach Auto.

Drei Stunden später
Rote Sneaker. Passendes T-Shirt.
Die 25 Grad morgen können kommen.

Erfolgreich
Und was zu essen haben wir auch gefunden.

Digitales Aufräumen
Letzte Nacht, weil ich nicht schlafen konnte, habe ich meine Fotos sortiert.
War auch dringend nötig.
Und dabei einiges wiedergefunden.
Zum Beispiel das hier: „Don’t forget to hüpf.“
Finde ich gerade ein ziemlich gutes Motto für die nächsten Tage.

Ich war auch produktiv.
Ich habe an einem neuen Leitfaden zur Vorbereitung auf Wettkämpfe gearbeitet und ein schönes PDF gebaut.
Und dann noch ein kleines Experiment gestartet: eine eigene App.
Mal sehen, ob Claude und ich das hinbekommen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Detroit?!
Der ein oder andere fragt sich vielleicht, wofür Detroit bekannt ist.
Die kurze Antwort: Ford. Und General Motors.
Hier um die Ecke vom Hotel ist der Hauptsitz von Ford und auch das ehemalige Wohnhaus von Henry Ford und seiner Frau.
Und deshalb hängt hier im Zimmer auch ein Oldtimergemälde an der Wand. Vermute ich.

Kunst?
Im Hotelzimmer hängen einige Bilder, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Vielleicht habt ihr eine Idee?

Auf jeden Fall witzig.
Bei meiner Fotolöschaktion heute Nacht habe ich auch diesen Screenshot gefunden.
Und mich sehr amüsiert.
Die Vorstellung, mit so einem Pop-up-Zelt bei Fußballspielen aufzutauchen …
Ich weiß ja nicht.
Oder vielleicht doch? Ist ja schon manchmal herausfordernd wettertechnisch.

Leseecke
Und auf diesen Stuhl werde ich mich gleich gemütlich setzen.
Es ist kurz vor acht, also bei euch zwei Uhr morgens.
Ich werde noch ein bisschen lesen und dann bald schlummern gehen.
Das war mein 12. April 2026.

Das Blogformat 12von12 ist eine langjährige Bloggertradition:
Am 12. eines Monats halten Blogger:innen weltweit ihren Tag in 12 Bildern und kurzen Texten fest.
Im deutschsprachigen Raum wird das Format von Caroline Lorenz-Meyer auf ihrem Blog „Draußen nur Kännchen“ gesammelt und begleitet.
Dort findest du viele weitere Einblicke in ganz unterschiedliche Alltage.
Spannend zu lesen und vielleicht bekommst du ja selbst Lust, einmal mitzumachen und etwas von deinem Tag zu berichten.

Kerstin Waterman
Kerstin Waterman ist Expertin für Sport Mental Coaching für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Im Coaching und im Blog zeigt sie, wie Familien mentale Stärke und echten Flow im Sportalltag entwickeln.
MEIN 12. MÄRZ IN 12 BILDERN – GESCHENKE!